Du bist stolz darauf, ein Autositzprofi zu sein. Du wirst dein Kind so lange wie möglich rückwärtsgerichtet im Auto sitzen lassen, weil du weißt, dass es das Sicherste ist, was du tun kannst. Du hast dich über die besten Autositze informiert und die Gebrauchsanweisung gelesen. Du hast sogar deinen Stolz heruntergeschluckt und deinem Partner erlaubt, dass einer der Jungs von der Feuerwehr ihn richtig einbaut. Wenn du jetzt nur dein verdammtes Kleinkind dazu bringen könntest, sich in das verdammte Ding zu setzen: Bitte, Kind! Papa kauft dir einen Welpen mit Eiscreme und PAW Patrol! Hör einfach auf zu zappeln!

Egal, wie gut du dich mit Autositzen auskennst, irgendwann kommt der Punkt, an dem dein Kind einfach nicht mehr angeschnallt sein will. Dann musst du dich selbst zurückhalten und einige dieser Tipps zum Anschnallen von Kindern anwenden.

Die Kunst der Autositz-Überredung

Es geht nicht nur um den Autositz. Dein Kleinkind wird wahrscheinlich bei vielen Dingen aufsässig. Das liegt daran, dass es inzwischen verstanden hat, dass es “Wünsche” hat. Und sehr oft sind ihre Wünsche nicht mit deinen übereinstimmend.

Es geht also darum, herauszufinden, ob sie dich dazu bringen können, ihre Wünsche zu erfüllen. Da ihre rhetorischen und argumentativen Fähigkeiten begrenzt sind, sind ihre Methoden meist laut und körperlich. Der Autositz ist nur ein Schlachtfeld. Hier sind einige Möglichkeiten, wie du kämpfen kannst.

Gib ihnen “Optionen”

Eine der besten Möglichkeiten, ein Kleinkind zu verwirren, ist, ihm Optionen zu geben. Das gibt ihnen das Gefühl, dass sie in dieser Welt doch etwas zu sagen haben. Natürlich führen die Optionen, die du ihnen gibst, zum gleichen Ziel: sie in den Autositz zu bekommen. Aber das wissen sie nicht.

Wenn du dich dem Fahrzeug näherst, besteht der Trick also darin, etwas in der Art zu fragen wie: “Willst du, dass ich dich in den Autositz hebe? Oder willst du selbst hineinklettern wie ein großes Kind?”

Lass sie helfen

Dies ist eine Erweiterung des “Optionen”-Protokolls. Es geht darum, dein Kind beim Anschnallen helfen zu lassen. Auch hier geht es darum, auf den Wunsch zu setzen, ein großes, verantwortungsbewusstes Kind zu sein. Das erfordert auch ein gewisses Maß an Geduld. Schließlich sind Autositzschnallen nicht die einfachsten Dinge der Welt, die man anschnallen kann. Und wenn dein Kind die Gurte anbringt, solltest du seine Arbeit überprüfen. Du kannst es ihnen nicht verübeln, wenn sie bei einer Vollbremsung herausspringen.

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Gib ihnen einen Grund

Der Autositz wird deinem Kind viel weniger lästig vorkommen, wenn es etwas gibt, auf das es sich freuen kann (oder auf das es sich freuen kann). Überlege dir einen speziellen Snack, den sie nur während der Fahrt bekommen. Oder du kannst spezielle Spielsachen fürs Auto besorgen, die deinem Kind gefallen (solange sie nicht scharf oder schwer sind).

Du kannst sogar dich selbst zum Teil des Spaßes machen. Vielleicht hast du ein lustiges Ritual an roten Ampeln. Oder du redest während der ganzen Fahrt wie ein Pirat. Vielleicht singst du aus voller Kehle bei Dora mit. Mach dir keine Sorgen. Das wird nicht dazu führen, dass sie in den nächsten 11 Jahren oder so buchstäblich vor Verlegenheit sterben.

Der Trick mit dem kaputten Auto

Glücklicherweise sind Kleinkinder verdammt leichtgläubig. Sie haben absolut keine Ahnung, wie ein Auto funktioniert. Wenn du ihnen also erzählst, dass der Familienlaster nicht rollt, wenn sie nicht angeschnallt sind, wird ihnen das völlig klar sein. Und es könnte sie auch dazu bringen, loszufahren.

Oder du könntest ihnen sagen, dass das Auto von einem Monster bewohnt wird, das das Fahrzeug nicht losfahren lässt, wenn das Kind nicht angeschnallt ist. Hey, bei Lucas Till hat es funktioniert.

Für den Entfesselungskünstler

Was ist, wenn sich dein Kind in den Sitz setzt, es aber irgendwie schafft, seine Arme aus den Gurten zu befreien? Nun, das ist zum einen wahnsinnig gefährlich. Außerdem gibt es dank einer selbsternannten Autositz-Lady einen tollen Hack für diesen Fall.

Zieh deinem kleinen David Blaine ein zugeknöpftes Hemd an. Lass es offen und aufgeknöpft. Schnalle sie fest an, wie du es normalerweise tun würdest. Wenn es fest sitzt, knöpfst du das Hemd über die Gurte und Verschlüsse zu. Raus mit dir, Houdini.

Ruhig bleiben. Sei standhaft.

Egal, wie du dein Kind in den Autositz bekommst, du musst deinen Mann stehen. Es gibt keine andere Möglichkeit, als sich richtig anzuschnallen, und das musst du ihm klar machen. Wenn du zögerst, könnte dein Kind verwirrt oder verunsichert sein.

Schließlich bist du ein Autositzprofi. Wie kannst du das beweisen, wenn sich dein Kind nicht hinsetzt?

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