Versuche doch mal zu erklären, wie sich die Entscheidungen deines Kleinkindes (z.B. auf dem Kabel deines iPads herumzukauen) auf dein gesamtes Glück auswirken. Im Ernst, nur zu. Wie hat das bei dir geklappt? Die meisten lachen nur über dein verkorkstes Gesicht? Nun gut. Versuch jetzt herauszufinden, wie man ein Kleinkind diszipliniert. So viel Zeit hast du aber nicht. Lies stattdessen einfach das hier.

Zuerst eine ärgerliche Binsenweisheit über Disziplin: Nicht alles funktioniert bei allen Kindern oder in allen Situationen, aber Konsequenz ist der Schlüssel dazu, dass dein Kind seine Grenzen kennt und weiß, was richtig und was falsch ist. Eine weitere Binsenweisheit: Es gibt viele Köche in dieser Küche. Du könntest zum Beispiel auf diesen Weltklasse-Kinderpsychologen hören, der eine Sache sagt. Oder du könntest einen Ausbilder des Marine Corps fragen, der etwas anderes sagen wird. Oder du könntest die American Academy Of Pediatrics (AAP) fragen, die dir 3 grundlegende Konzepte vorstellen wird:

  • Natürliche Konsequenzen: “Deinen Keks aus dem Joggingwagen in der Stadt fallen lassen? Das ist scheiße, Junge. Kein Keks mehr für dich.” Die Idee ist, dass sie sich selbst beibringen, den Keks um jeden Preis festzuhalten, damit sie ihn weiter essen können.
  • Logische Konsequenz: “Es macht dir Spaß, den NERF-Ball auf meinen Sack zu werfen, was? Der NERF-Ball geht für heute in den Ruhestand.” Die Konsequenz ist eine logische Handlung, die von einer Autoritätsperson ergriffen wird, in diesem Fall mit dem Ziel, eines Tages ein anderes Kind machen zu können.
  • Vorenthalten: Eine materialistische Schweigebehandlung, bei der du dem Kind etwas wegnimmst, auf das es steht (es sei denn, es braucht es zum Leben, wie zum Beispiel Essen). Diese Unterscheidung sollte wahrscheinlich nicht gemacht werden, aber hey, manche Leute sind echt ätzend.

Das ist ein guter Zeitpunkt, um sich daran zu erinnern: Du gehörst nicht zu diesen Menschen. Du bist nicht schrecklich, auch wenn du dich bei der Disziplinierung deines kleinen Wunders vielleicht schrecklich fühlst. Diese Unterscheidung ist wichtig für die Sicherheit und den gesunden Menschenverstand aller Beteiligten. Solange die Regeln klar und konsequent sind, konsequent durchgesetzt werden und ruhig angewendet werden, bist du nicht furchtbar. Die AAP hat zusätzliche Richtlinien und Tipps, wie zum Beispiel, dass du dir bewusst bist, was dein Kind tun und nicht tun kann und was es nicht versteht, und dass du aus deinen eigenen Fehlern lernst, wenn du kurzzeitig in die Idiotie abgleitest.

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Egal, welche Methode du ausprobierst, denk daran, dass Kinder selten etwas beim ersten Mal lernen, dass deine Reaktion auf ihr Verhalten den Ton angibt für das, was danach kommt, und dass du mit Einfühlungsvermögen disziplinieren musst. Da du mehr als genug zu tun hast, kannst du das alles auf die “3 R’s of Discipline” reduzieren: Wiederholung, Reaktion und Beruhigung. Jetzt kannst du das Gelernte an deinem Kleinkind ausprobieren, denn während du das hier liest, hat es sich bestimmt in etwas hineingesteigert.

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