Ich liebte es, mich mit meinem Vater zu prügeln, der ein Landesmeister im Ringen war. Und diese Liebe hat sich auf meine beiden Jungs übertragen. Sie haben mich noch nicht geleckt. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn sie kämpfen schmutzig, aber ich bleibe unbesiegt und unbesiegt.

Ich höre oft, dass Väter von Töchtern sich weigern, mit ihren kleinen Mädchen zu ringen – oder dass Mütter nicht erfreut sind, wenn ihre Tochter mit ihrem Vater ringt, weil sie eben Mädchen sind und er ein Mann ist. Es wird allgemein angenommen, dass Raufen eine Jungensache ist. Das ist es aber nicht.

Es stellt sich heraus, dass die Vorteile von Raufspielen nicht geschlechtsspezifisch sind. Sie sind jedoch sehr real.

Wenn Mädchen rangeln

Zunächst einmal: Wenn ein Mädchen mit seinem Vater ringt, trainiert es seinen Körper. Oder zumindest sollte sie das. (Wenn sie zwischen dem Kichern nicht schnauft und schnauft, solltest du vielleicht ein bisschen mehr Gas geben.) Sie lernt auch, was ihr Körper alles kann – sie entwickelt Koordination und Gleichgewicht.

Aber die Vorteile sind nicht nur körperlicher Natur. Wenn dein Mädchen mit Papa rangelt, muss sie sich kreativ überlegen, wie sie auf dich losgehen kann. Das schult buchstäblich ihr Gehirn. Außerdem muss sie ein Auge auf dich haben. Sie muss dir ins Gesicht schauen und deinen Gesichtsausdruck lesen, was ihre emotionale Intelligenz fördert.

Auch für Väter gibt es einen Vorteil. Wenn du mit deiner Tochter in unmittelbarer Nähe rangelst, werden beide Kämpfer mit einem Hormon namens Oxytocin überflutet. Das ist das Hormon, das die Bindung und emotionale Nähe fördert. Das kann für die Beziehung zwischen Vater und Tochter nur gut sein.

Ein Hinweis zur Sicherheit

Bereit zum Raufen? Prima. Aber denk dran: Was die Sicherheit angeht, ist es wichtig, dass Väter gut auf den Hals und den Kopf ihrer Tochter aufpassen. Sie sind ein bisschen schwer und unproportional, was zu bösen Verletzungen führen kann. Du kannst das Problem entschärfen, indem du sie zu einem Kampfsportkurs anmeldest, in dem sie lernt, wie sie sich bei einem Sturz weniger verletzt. Versuche außerdem, sie nicht an ihren Gliedmaßen herumzuschaukeln. Die kleinen Gelenke befinden sich noch in der Entwicklung und können leicht aus dem Gleichgewicht geraten.

Auch interessant:  Der tragische Niedergang von gelangweilten Kindern und gefährlichen Spielen

Vielleicht möchtest du deiner Frau vorschlagen, mitzumachen. Beginne damit, dass du ihr erzählst, was deine Tochter alles vom Ringen hat. Dann füge hinzu, dass es noch besser wird, wenn die Mutter mitspielt. Ein neuer Gegner auf dem Wohnzimmerboden bietet einfach neue Herausforderungen.

7 Vorteile von Raufereien

Bei meinen Nachforschungen über Raufereien habe ich von Experten immer wieder gehört, dass sie Vorteile haben. Hier sind sieben sehr gute Gründe für Raufereien.

  1. Fitness: Dein Kind trainiert hart, wenn es versucht, auf dich zu klettern und dich umzustoßen. Außerdem trainiert es sein Gleichgewicht und seine Koordination. Vielleicht werden sie eines Tages in der Lage sein, ihren alten Herrn umzuwerfen.
  2. Bindung: Wenn du mit deinem Kind herumtobst, wird durch die Nähe und die körperliche Aktivität das Lieblingserziehungshormon aller Eltern freigesetzt: Oxytocin. Dieser Botenstoff fördert das Gefühl von Bindung und Nähe. Wenn dein Kind dir also nahe genug kommt, um dich in eine Umarmung zu nehmen, kommt es dir auch emotional näher.
  3. Impulskontrolle: Kinder, die zu heiß sind, lernen schnell, dass Papa nicht mit ihnen spielt, wenn sie ihn zum Kläffen bringen. Mit der Zeit lernen sie, sich zurückzuhalten, was bedeutet, dass sie ihre starken Instinkte kontrollieren müssen, wenn sie ihre eigene Dose Arsch voll aufmachen wollen.
  4. Gemanagte Risiken: Während dein Kind lernt, wie es seinen Körper im Scheinkontakt mit dir einsetzen kann, lernt es auch, kontrollierte Risiken einzugehen. Wenn sie von einem großen, starken Kerl wie dir herumgepeitscht werden, können sie sich auf die Straße begeben, wo die Gefahr nicht ganz so groß ist.
  5. Gesteigerte Intelligenz: Das ist kein Witz. Ein paar Runden mit deinem Vater bringen das Gehirn deines Kindes zum Glühen und lassen die Neuronen wachsen. Dieses Wachstum ist besonders aktiv im Hippocampus (wo Nilpferde übrigens keinen Abschluss machen), der für Dinge wie Logik, Lernen und Gedächtnis zuständig ist.
  6. Ethik: Du bist ein großer, starker Kerl. Dein Kind ist begeistert, wenn es sieht, wie du Dinge hebst, öffnest und bewegst, die für es unvorstellbar sind. Während du also kämpfst und spielst und dabei deine ganze Kraft zurückhältst, fangen sie an zu verstehen, was es bedeutet, auf ethische und kontrollierte Weise zu spielen. Anstatt andere nur aus Spaß zu überfahren.
  7. Soziale und emotionale Intelligenz: Dein Kind muss nicht nur herausfinden, wie es dich zu Fall bringen kann, sondern es muss auch deinen nächsten Schritt erkennen und entscheiden, wie es reagieren will. Sie achten auf deine Körpersprache und dein Gesicht, um Hinweise zu bekommen. Sie sehen auch, wie sie in das Spiel passen. Für dich ist das im Grunde genommen dein Alltag im Büro.
Auch interessant:  Wie man Geschwistern beibringt, ein Zimmer zu teilen
Mitarbeiter