Fisch ist seit langem ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung und es ist gut belegt, dass Gesellschaften, die auf Fisch angewiesen sind (z. B. die Japaner und Griechen), weniger Herzkrankheiten haben. Da Fisch eine gute Quelle für Omega-3-Fettsäuren ist, ist er auch gut für die Entwicklung des Gehirns. Aber es kann schwierig sein, Kinder zum Lachs essen zu bewegen. Es gibt einige Geruchs- und Geschmacksfaktoren, die zu chaotischen Debatten im Hochstuhl führen können. Zum Glück gibt es einige Strategien, die vorhersehbar und gut funktionieren.

Das Wichtigste für Eltern ist, dass sich Kinderdiätassistenten und Ernährungswissenschaftler in einem Punkt einig sind: Die Aufgabe der Eltern beim Abendessen ist es, eine ausgewogene, gesunde Mahlzeit auf den Tisch zu bringen. “Wenn es um die Ernährung von Kindern geht, wollen Eltern einen Machtkampf vermeiden”, erklärt die lizenzierte Diätassistentin und Ernährungsberaterin Rima Dogan. “Der Versuch, ein Kind dazu zu zwingen, etwas zu essen, was es nicht essen will, geht in der Regel nicht gut aus.

Also kein Schmeicheln, Bitten oder Schuldgefühle, um ein Kind zum Essen zu zwingen. Das funktioniert vielleicht kurzfristig, aber auf lange Sicht wird es scheitern. Stress führt nicht nur dazu, dass sich ein Kind beim Essen schlecht fühlt, sondern untergräbt auch die sozialen Vorteile (z. B. weniger schlechte Noten und Drogenmissbrauch), die in der wissenschaftlichen Literatur gut dokumentiert sind.

Außerdem könnte es zu viel Geduld erfordern, darauf zu warten, dass ein Kind Fisch isst. Studien zeigen, dass viele Kinder ein Lebensmittel erst dann probieren, wenn sie es 15 Mal gesehen haben. Niemand weiß genau, warum 15 die magische Zahl ist, aber solange das Kind das Tilapia-Filet nicht mehr als ein Dutzend Mal gesehen hat (es hilft nicht, dass verschiedene Fischarten sehr unterschiedlich aussehen). Die logische Lösung ist also, die Kinder mit einem Trick dazu zu bringen, das Zeug zu essen.

“Eine gute Möglichkeit, Meeresfrüchte auf den Speiseplan zu bringen, ist, ein Lieblingsgericht wie Mac and Cheese oder Quesadilla mit Thunfisch oder Lachs zu verfeinern”, sagt Dogan. “Du musst sie nicht einmal kochen. Du kannst einfach etwas hineinmischen. Nicht alles, nur so viel, dass sie Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren bekommen.”

Eine andere Möglichkeit ist es, leicht panierte Fischstäbchen in die Makkaroni mit Käse zu geben, oder das, was Dogan “Meeresfrüchte-Slider” nennt. Dabei wird ein milderer Fisch wie Thunfisch mit Semmelbröseln und ungesüßtem griechischem Joghurt zu kleinen Patties verarbeitet. Diese können dann gebacken oder leicht in Olivenöl gebraten werden. Kinder, die das Fingerfood-Stadium erreicht haben, können die fertigen Patties direkt essen, während ältere Kinder sie vielleicht lieber in ein Brötchen stecken.

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Ältere Kinder helfen ihren Eltern in der Regel auch gerne in der Küche, so Dogan. Sie merkt an, dass Kinder sich wohler fühlen, wenn sie das Gefühl haben, selbst über ihr Essen bestimmen zu können. “Wenn du deine Kinder in die Küche einlädst und mit ihnen in den Supermarkt oder auf den Bauernmarkt gehst, werden sie mit einbezogen und haben ein gewisses Mitspracherecht”, sagt sie.

Dogan schlägt vor, dass die Kinder bei der Erstellung des Essensplans helfen und sogar die Zutaten aussuchen, die sie kochen möchten, wenn sie mit ihren Eltern einkaufen gehen. Von da an geht es darum, sowohl das Kind als auch die Zutaten zum Einsatz zu bringen. Die Eltern können jüngere Kinder z. B. ihre Schieber mischen lassen oder ältere Kinder können das Gemüse schneiden. “Manchmal ist das für sie tabu”, sagt Dogan. “Aber als Eltern müssen wir sowieso aufräumen und ein bisschen mehr Unordnung ist nicht schlimm, denn der Nutzen ist enorm.

Es ist wichtig zu wissen, dass die Qualität von Meeresfrüchten auch einen großen Einfluss auf die Schmackhaftigkeit haben kann. Jeder Fischliebhaber wird zum Beispiel gerne darauf hinweisen, dass es einen großen Unterschied im Geschmack und Aroma von Billiglachs im Vergleich zu Wildfängen gibt. Deshalb ist es nicht verkehrt, wenn ein Kind zum Abendessen seine eigene Forelle oder seinen eigenen Lachs fängt. Aber nicht jeder hat einen gut gefüllten Teich oder einen lachsreichen Fluss in der Nähe.

Dogan weist darauf hin, dass Eltern beim Kauf von Meeresfrüchten einen Schnuppertest machen sollten. Frischer Fisch sollte keinen starken Geruch haben. Sie bittet die Eltern auch daran zu denken, dass die meisten Meeresfrüchte an der Supermarkttheke zuvor eingefroren wurden. Sie sollten mit nach Hause genommen und bald gekocht werden, anstatt sie wieder einzufrieren, was den Geschmack und die Konsistenz beeinträchtigt.

Das heißt, auch wenn das Kind keinen tollen Fisch isst, können die Eltern das mit gutem Gewissen tun.

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