In Amerika ist die Tagesbetreuung eine teure Norm für Eltern, es sei denn, sie sind finanziell unabhängig oder bleiben zu Hause. Das bedeutet, dass Eltern, egal ob sie sich für eine Kindertagesstätte oder eine Kindertagespflege entscheiden, ihr Baby von der elterlichen Aufsicht in die Obhut einer fremden Person geben müssen. Es wird weinen und die Eltern werden ratlos sein, wie sie das Weinen ihres Babys beenden können. Das klingt für alle Beteiligten hart, und das kann es auch sein. Aber Vorbereitung ist der Schlüssel. Genauso wie die Routine.

“Der erste Tag, an dem ein Kind von seinen Eltern getrennt ist, ist normalerweise ein vorhersehbares Ereignis”, erklärt Dr. Jack Maypole, außerordentlicher Professor für Kinderheilkunde an der Boston University School of Medicine. Das bedeutet, dass die Eltern Zeit haben, sich vorzubereiten.

Der erste Tag in der Kindertagesstätte sollte nicht der erste Tag sein, an dem Mama und Papa ihr Kind bei jemand anderem lassen. Das Baby für ein oder zwei Stunden bei einem Sitter zu lassen, um Besorgungen zu machen, gibt den Eltern nicht nur die Möglichkeit, mit anderen Erwachsenen zu interagieren. Es hilft dabei, mögliche Probleme zu erkennen und das Kind in einen Zustand zu versetzen, in dem es weiß, dass Mama und Papa nach Hause kommen werden (obwohl das nicht wirklich wichtig ist, da sich Babys sowieso nicht viel merken können).

Wie du den Übergang in die Kita leichter machen kannst

  • Probiere es aus – Kurze Ausflüge können helfen, Schwächen im Übergangsspiel der Familie aufzudecken und, je nach Alter des Babys, zeigen, dass Mama und Papa wirklich nach Hause kommen.
  • Milch auf Vorrat – Abpumpende Eltern haben vielleicht schon einen Vorrat an Milch, aber es ist immer besser, ein bisschen mehr für die Betreuungsperson bereit zu haben als zu wenig.
  • Verabschiede dich schnell – Verabschiede dich mit all der Liebe, die dein Baby verdient, aber dann mach es auch wirklich. Das Verweilen und Wiederkommen kann sowohl für das Baby als auch für die Betreuungsperson verwirrend sein.

Nach ein paar Tagesausflügen können Mama und Papa versuchen, das Baby in der Tagesbetreuung zu lassen. Auch hier sollte es sich um kurze Testläufe handeln – nicht länger als eine Stunde, wobei die Abholzeiten klar mit der Betreuungsperson abgesprochen sind und eine ausreichende Menge Milch oder Muttermilch bereitgestellt wird. So bekommen sowohl die Eltern als auch die Betreuungsperson eine Vorstellung davon, wie der erste Tag verlaufen wird, auch wenn es vielleicht zu schwierig ist, das Baby während dieser kurzen Zeit schlafen zu lassen.

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Auch das Stillen ist ein Thema. “Lege die Milch so weit wie möglich im Voraus zurück und gib deinem Kinderbetreuer einen ausreichenden Vorrat mit”, rät Dr. Maypole. Die Menge hängt vom Alter des Babys ab, aber die meisten 4 Monate alten Babys trinken zum Beispiel alle drei bis vier Stunden vier bis sechs Unzen.

Wenn Eltern die Ernährung ihres Babys noch nicht mit Säuglingsnahrung ergänzen, sollten sie darüber nachdenken, damit anzufangen. Es ist gut, einen ausreichenden Vorrat an Nahrung für die Betreuungsperson zur Verfügung zu haben, und manchmal reicht das Abpumpen allein nicht aus, um die benötigte Menge zu erreichen.

Wenn der schicksalhafte Tag in der Kita kommt, solltest du den Abschied kurz und schmerzlos gestalten, empfiehlt Dr. Maypole. “Langwierige Verabschiedungen sind eher für die Eltern als für das Baby”, sagt er. Trennungsangst ist für Eltern oft schlimmer als für Kinder. Das liegt daran, dass Babys, solange ihre Routinen und Zeitpläne in etwa gleich bleiben, nicht besonders bemerken, wenn ein Elternteil geht. Das mag sich komisch anfühlen, aber es ist das Beste, es als Segen zu sehen, das Kind zu küssen und ins Büro zu gehen.

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