Probleme mit Säuglingsschlaf sind sehr typisch. Aber auch Kleinkinder und Kinder im Schulalter können schlechte Schlafgewohnheiten entwickeln. Zeitzonenverschiebungen während der Ferien, die Sommerzeit oder auch nur die saisonalen Sommerabende können es Kindern schwer machen, zu einer angemessenen Zeit zur Ruhe zu kommen. Zum Glück gibt es eine Möglichkeit, Kindern zu helfen, sich auszuruhen und gut zu schlafen.

Der Schlüssel dazu, dass Kinder sich an eine regelmäßige Schlafenszeit gewöhnen, liegt darin, dass sie sich tagsüber mit Spielen und Aktivitäten anstrengen. “Es lohnt sich auf jeden Fall, Kleinkinder vor dem Schlafengehen auszupowern”, betont die klinische Schlafpsychologin L. Schneeberg. Ich glaube, der beste Weg, dies zu tun, ist, viel im Freien zu spielen oder jede Art von “großmotorischem” Spiel anzubieten. Körperliche Bewegung vertieft den Schlaf und baut außerdem Stress und Frustration ab, was bei allen Kleinkindern der Fall ist.”

Es ist nicht so, dass Bewegung und Anstrengung zur Schlafenszeit gehören – Schneeberg empfiehlt, sie in der Stunde vor dem Zubettgeh-Ritual zu vermeiden – aber sie können auf jeden Fall dazu beitragen, die Schlafenszeit zu erleichtern. Wann Kinder sich anstrengen, ist nicht unbedingt entscheidend dafür, wie müde sie sind, es sei denn, sie machen noch ein Nickerchen. Der Grad der Anstrengung hingegen kann Kinder auch noch Stunden vor dem Schlafengehen sehr erschöpfen. Schwimmen kann sehr kräftezehrend sein, und normalerweise macht es den Kindern so viel Spaß, dass sie es gar nicht merken. Um die Müdigkeit am Ende des Tages auszunutzen, müssen sich Eltern jedoch an die Schlafenszeit-Rituale einhalten, die den Kindern signalisieren, dass die Schlafenszeit tatsächlich gekommen ist.

Wie man ein Kleinkind vor dem Schlafengehen müde macht

  • Aktives Spiel das die grobmotorischen Fähigkeiten eines Kindes wirklich fördert, kann dazu beitragen, dass es am Ende des Tages müde ist. Es muss nicht unbedingt draußen sein, aber es muss eine Anstrengung sein.
  • Bewegung ist keine Bettzeitaktivität Eltern sollten es vermeiden, in der letzten Stunde vor dem Zubettgeh-Ritual energiegeladene Spiele zu fördern.
  • Rituale zur Schlafenszeit sind wichtig Sie helfen auch einem aufgeweckten Kind, zu erkennen, wann es Zeit zum Schlafengehen ist, und sich mental darauf vorzubereiten, damit übermüdete Kinder sich darauf einstellen und leichter einschlafen können.
  • Das Ziel muss klar sein Andernfalls werden müde Kinder immer wieder auf die elterliche Interaktion drängen und die Signale übersehen, dass die Eltern die Geduld verlieren.
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“Ich ermutige Eltern, jeden Abend die gleiche Entspannungsroutine in der gleichen Reihenfolge anzuwenden, damit diese Routine den Schlaf und die Entspannung einleitet”, rät Schneeberg. “Ich empfehle in der Regel die so genannten Fünf Bs: Bissen vor dem Schlafengehen (nur ein kleiner Snack in der Küche), Baden, Zähneputzen, Toilettengang und Bücher lesen mit einem Timer, um das Ende der Routine zu markieren.”

Rituale können alles Mögliche sein eine Vielzahl von Dingen sein – Ausschalten Licht ausschalten oder die Minimierung der Blaulicht-ExpositionMusik spielen, sich mit Meditation oder Yoga abkühlen oder sich einfach bereit machen, ein ein Buch lesen – aber sie müssen routinemäßig und konsequent sein. Wie jede Gewohnheit müssen auch Schlafgewohnheiten wiederholt werden, um wirksam zu sein. Außerdem müssen sie den Kindern eine klare Botschaft vermitteln, welches Verhalten von ihnen erwartet wird. Bei den Fünf Bs macht das Geräusch des Timers deutlich, dass die Eltern-Kind-Interaktion vorbei ist und es Zeit zum Schlafen ist. Das ist sehr wichtig, um Kinder dazu zu bringen, ihr eigenes Verhalten zu regulieren.

“Kinder sind aufgeregter und aufgeregter, wenn sie nicht wissen, wann ihre Schlafenszeit mit den Eltern tatsächlich vorbei ist”, erklärt Schneeberg. “Sie tun das, weil die Eltern dadurch in ihrer Nähe bleiben und sich engagieren. Leider werden die meisten Kinder ohne einen klaren Endpunkt so lange wie möglich hinhalten und zusätzliche Wünsche äußern, und der Endpunkt der Schlafenszeitroutine wird zu dem Moment, an dem die Eltern schließlich die Geduld verlieren.”

Das ist keine gute Art, den Abend zu beenden, und ein lautes und energisches Aufbegehren kann ein müdes Kind in einen übermüdeten Albtraum verwandeln. Stattdessen schlägt Schneeberg vor, dass die Eltern nach dem Ende des Schlafenszeitrituals richtig langweilig werden sollten. Gib vor, selbst müde zu sein. Lasse die Lichter im Haus für eine Weile gedämpft. Vermeide laute Arbeiten wie das Einräumen der Spülmaschine. Wenn die Kinder einen ganzen Tag voller Spiel und Anstrengung hinter sich haben, wird es nicht lange dauern, bis die Eltern leise sind und die Kinder tief und fest eingeschlafen sind.

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