In den ersten Monaten als Eltern eines Neugeborenen dreht sich alles um Glück, Vorsorgeuntersuchungen, Einführungen, Schlafentzug, Stress und Zeitmanagement. Es ist eine anstrengende Zeit, in der viele Entscheidungen getroffen werden müssen. Bei einigen geht es um Mahlzeiten und Produkte. Bei anderen geht es um Erziehungsstrategien und finanzielle Prioritäten. Die Wahrheit ist, dass durch den emotionalen Druck, der im Spiel ist, kompliziertere Entscheidungen oft von Menschen getroffen werden, die keinen Zugang zu ihren logischen Fähigkeiten haben. Deshalb ist es besser, alle Entscheidungen, die vor der Geburt eines Babys getroffen werden können, vor der Geburt des Babys zu treffen. Es ist ein klassischer Fall von “früher ist besser”.

Hier sind die Entscheidungen, mit denen Eltern nach der Geburt konfrontiert werden können, wenn sie während der Schwangerschaft nicht vorausschauend handeln.

Elternzeit

Abhängig von ihrer Beschäftigungssituation und ihren Sozialleistungen müssen Eltern in der Regel eine Entscheidung darüber treffen, wie viel Urlaub sie vor der Geburt ihres Kindes nehmen wollen. Es ist jedoch leicht, diese Entscheidung nicht zu treffen (“Ich nehme mir ein paar Wochen”), anstatt einen konkreten Plan zu entwickeln. Es ist hilfreich, sich nicht nur über die freie Zeit Gedanken zu machen, sondern auch über den Prozess der Rückkehr an den Arbeitsplatz, der viel Zeit in Anspruch nehmen kann, und darüber, inwieweit du dich während deiner Elternzeit engagieren willst. Manche Eltern sind zwar physisch zu Hause, arbeiten aber per E-Mail mit. Dagegen ist nichts einzuwenden, es sei denn, der Partner hat andere Erwartungen. Legt die Regeln für den Urlaub frühzeitig fest, damit niemand das Gefühl hat, mehr Wasser (oder Muttermilch) mit sich herumtragen zu müssen als die andere Person.

Besuchszeiten und freiwillige Hilfe

Die Ankunft des Erstgeborenen wird von Freunden und Verwandten mit großem Tamtam gefeiert (obwohl manche Eltern sagen, dass dieser Eifer um das dritte Kind herum nachlässt). Das bedeutet, dass viele Leute das Baby besuchen oder ihm in irgendeiner Weise helfen wollen. Die Koordination von Besuchern und Hilfe ist nichts, was neue Eltern gerne tun.

Einige Eltern delegieren die Aufgabe, sich um Gäste und freiwillige Helfer zu kümmern, oft an einen vertrauenswürdigen Freund. Es ist wichtig, die Details so weit wie möglich im Voraus zu klären. Außerdem sollten Paare bedenken, dass andere Leute helfen wollen. Lass sie.

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Nachtschichten

Am Ende werden beide Eltern auf der falschen Seite der Schlafschuld stehen. Aber es gibt Möglichkeiten, den Schlafmangel nach der Geburt eines Kindes gleichberechtigt zu behandeln. Manche Paare können sich zum Beispiel bei der Nachtschicht abwechseln, während andere sich dafür entscheiden, dass der Vater immer die Nachtschicht übernimmt. Andere Paare teilen die Nacht in zwei Hälften auf, so dass eine Person die späte Nachtschicht und die andere die frühe Morgenschicht übernimmt.

Die ideale Methode hängt ganz davon ab, was für die Eltern funktioniert. Das Wichtigste ist, dass alle auf der gleichen Seite stehen, wenn das Baby in der ersten Nacht nach Hause kommt. Ja, der Zeitplan kann und sollte sich je nach Bedarf ändern. Aber am Anfang sollte es ein solider Plan sein, der nicht komplett auf den Schultern der neuen Mutter ruht.

Erziehungsaufgaben

Eine angemessene Arbeitsteilung ist entscheidend. Dies sind die Aufgaben, die sich von nächtlichen Fütterungen und Windelwechseln unterscheiden. Wenn du dir überlegst, wofür jeder Elternteil zuständig ist, fühlen sich die Väter in den ersten Monaten, in denen Mutter und Kind noch an der Brust hängen, stärker eingebunden. Bevor das Kind da ist, solltest du herausfinden, wer die Mahlzeiten zubereitet, den Abwasch erledigt, einkauft, aufräumt und natürlich die Windeln wechselt.

Es ist wichtig zu wissen, wie man diese letzte Aufgabe bewältigt. Manche Väter wechseln die Windeln tagsüber oder wenn sie zu Hause sind. Manche Paare teilen sie auf. Das ist eigentlich egal, solange es festgeschrieben ist. Der Satz “Das habe ich aber schon letztes Mal gemacht” hat schon zu mehr Streitigkeiten geführt, als man zählen kann.

Schlafmöglichkeiten

Viele Eltern verwandeln ein Zimmer in ein Kinderzimmer, bevor ihr Baby zu Hause ankommt, aber das entspricht nicht unbedingt den aktuellen Schlafempfehlungen der AAP. Kinderärzte weisen darauf hin, dass das SIDS-Risiko am geringsten ist, wenn ein Kind in den ersten Monaten das Schlafzimmer mit den Eltern teilt.

Aber egal, ob Eltern sich für ein Kinderbett in ihrem Schlafzimmer, für den gemeinsamen Schlaf ohne Bettchen oder für ein eigenes Kinderzimmer entscheiden, die Entscheidung muss vor der ersten Nacht getroffen werden. Dafür gibt es einen guten Grund: Beständigkeit. Das heißt nicht, dass sich die Dinge nicht ändern können, aber Beständigkeit hilft auf jeden Fall.

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