Da sich das Coronavirus (COVID-19) weltweit ausbreitet, sind Familien mit kleinen Kindern im Schulalter besonders gefährdet. Das liegt daran, dass Kinder oft schlechte Hygienegewohnheiten haben und viel Zeit in unmittelbarer Nähe zueinander verbringen, so dass Viren und Bakterien leicht von Mensch zu Mensch übertragen werden können. Kinder können dann Viren wie COVID-19 mit nach Hause bringen, bevor sie Anzeichen einer Krankheit zeigen. Das kann gefährlich werden, wenn Kinder mit immungeschwächten oder älteren Familienmitgliedern in Kontakt kommen.

Eine der besten Möglichkeiten, das Haus vor jeder Form des Virus zu schützen, ist es, eine Reihe von Barrieren zu schaffen, die es dem Virus erschweren, in das Haus einzudringen und sich zu verbreiten, so Dr. Brent Laartz, Experte für Infektionskrankheiten.

Im besten Fall ist die erste Barriere für ein Virus die Impfung. Aber es gibt noch keine Impfung gegen Coronaviren. In diesem Fall, sagt Laartz, können und sollten Eltern zu Hause Kontrollpunkte einrichten, um zu verhindern, dass Krankheiten überhaupt ins Haus gelangen.

“Ich habe zum Beispiel dafür gesorgt, dass die Kinder ihre Handys und iPads im Auto mitnehmen, bevor sie das Haus betreten”, sagt Laartz. Das erfüllt einen doppelten Zweck. Es gibt den Kindern einen Anreiz, ihre Hausaufgaben zu erledigen, und gibt ihm außerdem die Gelegenheit, die verdammten Dinger zu reinigen, die oft schmutziger sind (im bakteriellen Sinne) als ihre Schuhe.

Der vierfache Ansatz für die Hygiene nach der Schule

  • Schaffe zu Hause Kontrollpunkte, um zu verhindern, dass Krankheiten ins Haus gelangen.
  • Sorge dafür, dass die Kinder die Grippeimpfung bekommen, nicht nur, weil sie das Risiko von Komplikationen verringern kann, sondern auch, um ihre Familienmitglieder zu schützen.
  • Stelle eine Handwaschstation mit antibakteriellem Handschaum oder einem alkoholhaltigen Händedesinfektionsmittel direkt an der Tür auf.
  • Wenn die Kinder nach Hause kommen, solltest du darauf achten, dass sie ihre Schuhe ausziehen und alle Gegenstände beiseite legen, die sie oft anfassen und die zwischen Wohnung und Schule hin- und hergehen.

Aber das sind nicht die einzigen Gegenstände, die Kinder den ganzen Tag anfassen. Auch Rucksäcke, Mappen und Lunchboxen sind wichtig. Es braucht nicht viel, um sie zu reinigen. Gekaufte Einwegtücher mit Bleichmittel reichen völlig aus.

Sobald die Kinder frei von Gadgets und aus dem Auto sind, empfiehlt Laartz, sich an Krankenhäusern zu orientieren: Richte eine Handwaschstation mit antibakteriellem Handschaum oder einem alkoholhaltigen Handdesinfektionsmittel direkt an der Tür ein. Hier sollten die Kinder ihre Schuhe ausziehen und alle Gegenstände beiseite legen, die häufig angefasst werden und zwischen Wohnung und Schule hin- und hergehen. Dies verhindert nicht nur, dass sich Viren auf übersehenen Gegenständen durch die virale DMZ schleichen, sondern stärkt auch die Sauberkeitsphilosophie im Haushalt.

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Aber es gibt Zeiten, in denen sich ein Virus durch die Schutzmaßnahmen schleichen kann. Laartz empfiehlt, die erkrankten Personen so weit wie möglich in einem einzigen Raum unter Quarantäne zu stellen und alle gemeinsam genutzten Gegenstände, die im Haushalt häufig berührt werden, wie Fernbedienungen, Geräte, Computer und Gamecontroller, regelmäßig abzuwischen. Auch den Badezimmern sollte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. “Wir denken nicht, dass die Grippe durch Fäkalien übertragen wird, aber die Toilette und das Waschbecken können ein potenzieller Ort sein, an dem die Viren übertragen werden können”, sagt Laartz.

Abschließend ermutigt Laartz die Eltern, wachsam zu sein. “Achte auf die verschiedenen Wege, auf denen Bakterien und Viren ins Haus gelangen können”, sagt er. “Achtet auf Dinge, mit denen Kinder oft hantieren.”

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