Wenn du ein neues Elternteil, ein neuer Onkel oder ein neuer Freund des Babys eines Freundes bist, kann sich das Hochnehmen und Halten eines Babys wie eine einschüchternde Aufgabe anfühlen, bei der viel auf dem Spiel steht.Obwohl es ganz natürlich ist, dass man beim Halten eines Babys nervös ist, ist es wichtig, ruhig und selbstbewusst zu bleiben. Denke daran, dass sich Babys nicht erinnern und dass du, wenn du es versaust (es sei denn, du lässt das Kind fallen), wahrscheinlich eine zweite Chance bekommst. Trotzdem handelt es sich um ein menschliches Leben und deshalb ist es sowohl praktisch als auch moralisch sinnvoll, ein paar Grundregeln für das Halten von Babys zu kennen. Zum Glück wiegen Babys nicht sehr viel, so dass es nicht besonders schwierig ist, ihre kleinen Babykörper zu halten, ohne dass du dir den Rücken verrenkst.

Wie man ein Baby hält

  1. Nimm dein Baby mit einer Hand unter dem Kopf und mit der anderen unter dem Po hoch.
  2. Ziehe dein Baby nah an deine Brust und stütze seinen Kopf dort ab.
  3. Achte darauf, dass du nicht auf die weichen, unentwickelten Stellen am Kopf drückst, die Fontanellen genannt werden.
  4. Wenn du dein Baby über einen längeren Zeitraum hältst, solltest du es an der Seite halten, damit seine Beine deinen Rücken und deine Vorderseite umschließen. Benutze deinen Bizeps und nicht die Hand, das Handgelenk oder den Unterarm, um das Gewicht zu tragen. Drehe deine Handfläche nach oben. Wenn du das Baby nicht an deiner Seite halten kannst, halte es so nah wie möglich an deiner Wirbelsäule oder Mittellinie und benutze deine größten Muskeln.
  5. Ziehe den Kopf des Babys zu deiner Schulter und stütze seinen Nacken und Kopf mit deiner Hand.
  6. Wechsle bewusst die Seite, wenn du ein Baby auf der Hüfte trägst, um sicherzustellen, dass dein Körper im Gleichgewicht ist.
  7. Verteile das Gewicht des Babys so gut wie möglich, um den Körper in einer guten Ausrichtung und Balance zu halten.
  8. Mach dir nicht zu viele Sorgen, wenn der Kopf des Babys zur Seite kippt. Das kann zwar etwas unangenehm für das Baby sein, aber das Risiko größerer Schäden ist eigentlich minimal. Mach dir aber Sorgen, wenn der Kopf des Babys nach vorne kippt, denn das kann zu großen Problemen führen, weil die Atemwege eingeschränkt sind.
  9. Wenn du dein Baby viel halten musst, solltest du ein paar Übungen machen. Eine kurze, einfache Übung für die Körpermitte, die du jeden Tag 15 Minuten lang machst, schützt dich vor Verletzungen und stärkt deine Kraft.
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